04.10.2022 11:00 Alter: 59 days
Kategorie: LEGAL NEWS

Gehackte Profile

Was tun, wenn der eigene Social-Media-Account gehackt wurde? Franz Szyszkowitz gibt im aktuellen Gewinn Ratschläge


Immer öfter kommt es vor, dass Kriminelle auf Social-Media-Plattformen private Profile hacken, um Profit zu machen. Wie reagiert man darauf? Im Gespräch mit Michael Kordovsky vom Wirtschaftsmagazin Gewinn gibt Franz Szyszkowitz, Partner bei BLS Rechtsanwälte, Ratschläge zur Vorgehensweise in einer solchen Situation.

Das Abgreifen von Kennwörtern ist eine gängige und effektive Angriffsmethode. Gefährdet sind sämtliche sozialen Medien, besonders beliebt bei Hackern sind aber Instagram und Facebook, da sie auch als Einnahmequelle genutzt werden. Ein typisches Alarmzeichen: Auf der eigenen Chronik erscheinen Postings wie „Wenn du an Gewicht verlieren willst, solltest du XY ausprobieren“, oft mit Link zu einem (Fake-)Shop. So, als hätte man selbst eine derartige Spam-Werbebotschaft versendet.

Wie geht man am besten vor, wenn genau so etwas passiert ist? Franz Szyszkowitz, Partner bei BLS Rechtsanwälte, rät: „Wenn Sie sich noch einloggen können, heißt das, dass Ihre E-Mail-Adresse noch nicht geändert wurde. Auf vielen Social-Media-Plattformen gibt es unter Einstellungen den Bereich ‘Sicherheit und Login’, der Ihnen zeigt, auf welchen Geräten Ihr Account gerade eingeloggt ist. Sie sollten sich zuerst auf allen fremden Geräten ausloggen und daraufhin umgehend Ihr Passwort ändern.“

Wichtig ist es auch, unter den Kontakteinstellungen zu überprüfen, ob eventuell eine fremde E-Mail-Adresse mit Ihrem Account verknüpft ist. „In solchen Fällen wurde man oft per E-Mail über eine Änderung der E-Mail-Adresse von der Social-Media-Plattform verständigt. Mit dem mitgeschickten Link besteht die Möglichkeit, die Änderung rückgängig zu machen“, rät Szyszkowitz ...

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag: >> Gehackte Profile (PDF)

Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe 10/2022 der Zeitschrift Gewinn erschienen.

04.10.2022